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Entstehung

Mich „Richard Kerling“ faszinierte Elektronik schon ende der 70er Jahre. Es wurden diverse Schaltungen gebaut von einfachsten Transistorschaltungen bis zum UKW Empfänger und die Reparatur von TV Geräten. Ca. 1986 bekam ich eine Siemens HeNe Laserröhre mit 2mW, womit ich zunächst nicht wusste was man damit anfangen sollte. Also wurde erst einmal ein Netzteil gebaut um der Röhre einen Laserstrahl zu entlocken. Aber was macht man mit einen einfachen roten Punkt ? Man nehme einen Lautsprecher, klebe einen Spiegel darauf und lässt den Punkt tanzen, voila, fertig war die erste Lasershow.

Sicher ist sowas heutzutage nichts womit man jemanden locken kann, aber für die damalige Zeit war das für jeden faszinierend. Das ganze wurde stetig weiterentwickelt, selbstgewickelte Spulen für X und Y die man an einem Stereoverstärker betrieben hat um das ganze noch mehr Tanzen zu lassen. Dazu etwas Nebel das man den Strahl in der Luft sehen konnte und schon hat einem das Fiber gepackt.  Die Ernüchterung kam als es um mehr Leistung und um mehr als nur eine Farbe ging. Eine China 80mW Röhre kostete zu dem Zeitpunkt mehrere Tausend Mark. Somit wurde das ganze auf Eis gelegt.

ab ca 1998 kamen weitere HeNe Laser dazu, man baute sich Lissajous Generatoren und eine optische Bank. Doch leider fehlte noch etwas  richtiges zum Scannen. Ich suchte nach Schrittmotoren mit großem Schrittwinkel, bis ich in München beim durchstöbern der Elektronikläden bei MIR Elektronik fündig wurde, es war ein Seiko Epson MOT-1, und wie es der Zufall will, stand da auch ein Laser ALC60X. Für erschwingliche 6400DM hatte ich ihn aber trotzdem nicht mitgenommen da die Leistung unbekannt war. Doch das Schrittmotor gezappel lies sehr zu wünschen übrig. Das Internet machte es möglich das ich in Amerika auf SVS Laser aufmerksam wurde, hier wurde ein Faulhaber Motor verwendet um die Spiegel zu bewegen. Faulhaber Motoren sind sehr gute und starke Antriebe die sich dafür gut eigneten. Somit wurde das Komplettpaket von SVS bestellt mit Software. Ein Ergebniss das die ersten AHA und OHHH Laute erschallen liesen. Es wurde ein ADAT umgebaut um Shows aufnehmen zu können und wieder abzuspielen.

Gründung

12.11. 2001 wurde das Unternehmen offiziell gegründet. Diverse Laser wurden angeschafft, Software von LAStudio, Pangolin 2000, LDS, Hazer und Nebelmaschinen. Erweiterung des Portfolios erfolgte bereits 2002 um für Messen und Galaveranstaltungen geräuscharme Studio Spots und Tontechnik bereitstellen zu können.

Zu dieser Zeit waren Veranstalltungen immer schwierig, da für die Gaslaser viel Leistung und vor allem Wasser zur Kühlung benötigt wurde, und es meist am Wasser und des ablaufes mangelte. Mittlerweile basieren die Lasersysteme auf Laserdioden, die Lichttechnik basiert auf LED Technik. Hierdurch wurden Lasershows viel einfacher umsetzbar und auch auf kleinen Veranstalltungen möglich da nur ein bruchteil des Stroms benötigt wird und auch kein Wasser mehr. Das einzige was unverändert Bestand hat, ist der gute Ton, hier hat sich nur das Transportgewicht minimal verbessert bei verbesserter Tonqualität.